Einsatz für den Biotechnologie-Standort Leipzig gefordert: SPD-Politiker Kolbe und Röspel im Gespräche mit Leipziger Forschern

Dienstag, 18. Mai 2010
Daniela Kolbe

Die Leipziger SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe hat gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen René Röspel am Montag mehrere Leipziger Forschungseinrichtungen besucht. Dabei haben die beiden Mitglieder des Forschungsausschusses aktuelle Fragen der Forschungsförderung und Biomedizin mit Leipziger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutiert.

Im Anschluss an die Gespräche mit Prof. Dr. Frank Emmrich vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie sowie Dr. Eberhard Lampeter von VITA 34 zeigte sich Kolbe zufrieden über die Entwicklung der Branche vor Ort. „Schon heute arbeiten  zahlreiche hochqualifizierte Menschen in unserer Stadt in den innovativen und rasch wachsenden Branchen Biotechnologie und Biomedizin. Dieser erfolgreiche Weg muss fortgesetzt werden. Mit dem Antrag zur Ausweitung der ethisch unbedenklichen adulten Stammzellforschung und der regenerativen Medizin hat die SPD ein klares Signal zur Stärkung dieses innovativen Forschungsbereichs gesetzt.“ so Kolbe, die neben Röspel zu den Initiator(inn)en des Antrags zählt.

Mit ihrem aktuellen Antrag zur Adulten Stammzellenforschung fordert die SPD unter anderem Verbesserungen beim Wissenstransfer sowie ein öffentlich finanziertes System zur Gewinnung von Nabelschnurblut, damit diese heute schon oft einfach zu gewinnenden, aber häufig ungenutzt weggeworfenen Zellen für Therapie und für Forschung zur Verfügung stehen können. „Gerade Leipziger Unternehmen und For-schungseinrichtungen würden davon besonders profitieren. Ich fordere die Leipziger Abgeordneten aller Parteien auf, diesen Weg mitzugehen!“ so Kolbe.

René Röspel hebt die Bedeutung der Forschungsförderung hervor. „Gerade in Leipzig zeigt sich das enorme Wachstumspotential der Biotechnik und Biomedizin. Es freut mich zu sehen, dass die kontinuierlichen Anstrengungen der SPD-Fraktion zur Förderung dieser wichtigen Zukunftstechnologien in den letzen Jahren derartige Ergebnisse hervorbringen“, so der Stammzellenexperte Röspel, der im Jahr 2008 den Anstoß zu einer überfraktionellen Neuregelung des Stammzellengesetzes gab.

Bild: Im Gespräch über die Zukunft der regenerativen Medizin in Leipzig im Labor des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie: René Röspel, Dr. Gerno Schmiedeknecht, Daniela Kolbe, Prof. Dr. Frank Emmrich (v.l. n. r.).

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