Kolbe unterstützt Proteste gegen Jugendhilfekürzung
Jugendliche brauchen Beteiligungsmöglichkeiten statt Beton
Zu den aktuellen Protesten gegen die Jugendhilfekürzungen in Leipzig und Dresden erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe. „Ich unterstütze den beeindruckenden Protest der Jugendlichen nachdrücklich. Er kann gar nicht laut genug sein!“
„Die Zerstörung der Jugendarbeit in Sachsen ist eine katastrophale Fehlentscheidung. Wieder wird nur in Beton investiert, anstatt den jungen Menschen in Sachsen eine Zukunftsperspektive zu bieten.“, zeigt sich Kolbe bestürzt.
„Mich besorgen insbesondere die Folgen für unser demokratisches Gemeinwesen. Alle Bundesprogramme gegen Rechts und für Demo-kratie und Toleranz laufen ins Leere, wenn Jugendliche vor Ort keine Beteiligungsmöglichkeiten in Jugendclubs im Verbänden mehr haben. Wer unter dem Diktat blinder Haushaltskonsolidierungen die Zukunft der Jugend aufs Spiel setzt, sägt an den Stützpfeilern unserer Demokratie.“ so Kolbe, die stellvertretende Vorsitzende der AG Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion.
„Ich appelliere an die Landesregierung: Gehen Sie ins sich, revidieren Sie diesen Fehler. Noch ist es nicht zu spät, dass auch Sie erkennen: Jugend ist mehr wert!“, so Kolbe abschließend.
