Werkhallentalk – arbeiten im vereinten Europa - bei der Deutschen Solar AG, Freiberg

Montag, 13. Dezember 2010
Daniela Kolbe

Bildung und Forschung, Chancen und Herausforderungen für die Region im vereinten Europa und die Folgen und Lehren aus der Wirtschafts- und Finanzkrise waren die wichtigsten Themen im regen Dialog zwischen den Arbeitnehmer/-innen der Deutschen Solar AG, den Freibergern/-innen und den Podiumsgästen. Die klare Bekenntnis der SPD-Bundestagsabgeordneten Daniela Kolbe zu neuen politischen Weichenstellungen im deutschen Bildungssystem wurde bei den Gästen  sehr deutlich und positiv reflektiert.

Auch die vermeintlichen Hürden bei dem prognostizierten Fachkräftemangel  sind nehmbar.  Das Fachkräftepotential vor Ort sollte mehr genutzt werden genauso wie die Chancen, junge Menschen durch Zuwanderung für unsere Region zu gewinnen. Für Daniela Kolbe stehen dabei die Qualität der Arbeitsbedingungen und das Niveau der Löhne und Gehälter im zwingenden Zusammenhang.  Mit dem neuen Entsendegesetz der EU, das am 1. Mai 2011 in Kraft tritt, wird sich Deutschland mit dem Ziel Hochtechnologieland zu werden auch daran messen lassen müssen. Je eher Mindestlöhne und gute Bildung normaler Standart werden, je eher wird sich Deutschland in den europäischen Entwicklungsprozess erfolgreich etablieren können.

Der Freiberger Standort der deutschen Solar World AG spielt bei den Zukunftsenergiequellen ohne Zweifel eine wichtige Rolle in Sachsen und stellt diese mit dem neuen Forschungszentrum für die Photovoltaik unter Beweis.

 

Bild: SolarWorld AG-Detlev Müller

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